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Traumwandlerisch durch die Kurven

Regenreifen und Slicks waren beim 2. Lauf zum Schwabenpokal Kart des ASC Bobingen gefragt, denn das Wetter bei der gut organisierten Veranstaltung auf der etwa 250 Meter langen Strecke auf dem Realschulparkplatz schwankte zwischen prasselndem Regen und strahlendem Sonnenschein.
Rund 100 Jugendliche hatten sich in ihre Rennoveralls und ihren Helm gesteckt, um so sauber und so schnell wie möglich durch die Pylonengasse zu rasen, zu driften, zu zielen, zu schleudern. "Geschwindigkeit ist bei diesem Wettbewerb zweitrangig. Fahrkönnen ist in erster Linie gefragt. Denn wer einen Fehler an einer Pylone macht, erhält zwei Sekunden Zeitstrafe. Und die sind durch Geschwindigkeit eigentlich nicht wieder wettzumachen", erklärt der Vorsitzende des ASC Bobingen, Michael Kanth.
Er freut sich darüber, wie traumwandlerisch sicher die Jugendlichen das Kart zum Großteil durch die engen Gassen, Kurven und Wenden manövrieren. Die Könner stehen vom Start bis ins Ziel, das nach rund 35 Sekunden erreicht ist, voll auf dem Gaspedal. "Geschwindigkeit wird nur durch Bremsen geregelt", erklärt Kanth, dem bei dieser Fahrweise das Herz blutet, denn er weiß, wie stark sie die Karts belastet. Aber Motorsport ist ja generell nicht auf Fahrzeugschonung ausgelegt.

Klar, 6,5 PS sind nicht die Welt, trotzdem: Nur wer mit höchster Konzentration und viel Können das Kart steuert, hat eine Chance auf einen der vorderen Plätze. Und wer jetzt glaubt, leichtgewichtige Fahrer hätten aufgrund der relativ geringen Leistung des Rasenmähermotors extreme Vorteile gegenüber schwereren, der irrt gewaltig: "Das Idealgewicht des Fahrers liegt bei gut 60 Kilogramm. Denn die Fahrzeuge brauchen ja auch einen gewissen Anpressdruck für die Reifen. Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit sind nicht so wichtig wie eine saubere Fahrweise in den Kurven", betont der Vorsitzende.
Training spielt eine große Rolle im Kartsport. Deswegen steuern die Bobinger Nachwuchsfahrer ihre Rennwagen jeden Samstag rund drei Stunden auf dem V-Markt-Parkplatz durch die Pylonengassen. Das zahlte sich beim 2. Schwabenpokallauf aus. Im Endklassement belegte der ASC den guten vierten Platz.

 

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